Nachlese der Filmpremiere von AUGENHÖHEwege in Köln

“Unser Führungskonzept mag vielleicht gerade deshalb so erfolgreich sein, weil wir keine Managementliteratur gelesen haben.”

Ich habe es mir nicht nehmen lassen, nach der Teilnahme an der Premiere des ersten Films AUGENHÖHE in Hamburg Anfang 2015 (siehe meinen Bericht) auch bei der Premiere des Nachfolgefilms dabei zu sein. AUGENHÖHEwege (selbst schauen) wurde dieses Mal in 10 Großstädten inklusive Zürich und Wien vor über 1.000 Zuschauenden gezeigt. Ich war in Köln mit dabei.

Die Moderatoren der Premiere von AUGENHÖHEwege in Köln
Die Moderatoren Tina Aghajani, Eike Brechlin und Jens Petri sowie der Special Fillmgast Stephan Grabmeierder der Premiere von AUGENHÖHEwege in Köln bei Startplatz im Mediapark

Tina Aghajani begrüßte uns zusammen mit Eike Brechlin (“Belgier”, der bei der Interanationalisierung des ersten Films sorgte),  Stephan Grabmeier (Protagonist im zweiten Film) und Jens Petri (wie Tina im intrinsify!me-Netzwerk aktiv).

Austragungsort waren äußerst passend der Startplatz, einem Startup-Inkubator (Achtung: aktuell 100 Startups) in Kölle. Für die Teilnehmer der Premiere gab es vor dem Start des Films noch eine Führung durch die beeindruckend gestalteten Räumlichkeiten. Danke auch dafür!

Nach dem wieder sehr berührenden Film, der hoffentlich sehr bald wieder für die private Nutzung frei verfügbar sein wird, wurde nach einer kleinen Stärkung noch im Format des World Café bis 22 Uhr zu vier Fragen im Kontext von Augenhöhe gearbeitet.

Geadankenaustausch beim World Café nach der Filmvorführung
Gedankenaustausch beim World Café nach der Filmvorführung

Ich hatte zudem noch reichlich Gelegenheit, alte Bekannte zu sprechen und neue Kontakte zu knüpfen, u.a. auch auf die Blogs Initiative Wirtschaftsdemokratie und Forum Agile Verwaltung aufmerksam zu machen.

Schön, dass es dieses Event gab und ich dabei sein durfte! Die Transformation unserer Gesellschaft nimmt definitiv Fahrt auf 🙂

Und Danke an das Filmteam, das wieder einen wichtigen Beitrag dazu geleistet hat!

Das Filmteam von Augenhöhewege: Philipp Hansen, Silke Luinstra, Sven Franke, Daniel Trebien
Das Filmteam von Augenhöhewege: Philipp Hansen, Silke Luinstra, Sven Franke, Daniel Trebien

Aufgeschnapptes

Hier noch Aufgeschnapptes aus dem Film, was ich auch unterwegs mit #augenhoehe getwittert hatte:

“Das war für mich, auch wenn es etwas pathetisch klingen mag, eine heilige Athomsphüre.”

“Schule entmündigt durch Lob und Tadel, weil auf Gehorsam zu Vorgedachtem getrimmt wird.” (passt gut zu: Loben so schädlich wie Tadeln und Motivieren?

“Top-Down ist hat auch was Gutes, denn Du weißt genau, dass Du da nichts ändern könne wirst.”

“Demokratische Schleifen brauchen sicher länger, aber dafür sind die Ergebnis einfach geil.”

“Unser Führungskonzept mag vielleicht gerade deshalb so erfolgreich sein, weil wir keine Managementliteratur gelesen haben.”

“Wenn Führung auf Augenhöhe umgestellt wird, dann hat es auch so was wie den Durchlauf einer Krankheit: Manches wird ausgeschwitzt (Anmerkung: Mitarbeiter, die nicht folgen können).”

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Autor: Dr. Martin Bartonitz

Mitinitiator der Initiative Wirtschaftsdemokratie.
Geboren 1958 und aufgewachsen in Dortmund, am Rande des Kohlenpotts, einem Schmelztigel während der Gründerzeit eingewanderter Menschen.
1992 nach der Promotion in experimenteller Physik gewechselt von der Messprozess- in die Geschäftsprozesssteuerung.
Mit Blick auf die Erfahrungen in der Optimierung der Effizienz von Prozessen in der Bürowelt kam in den letzten Jahren immer mehr die Erkenntnis: Das Business machen die Menschen. Und wenn nur nach der Effizienz geschaut wird, dann wird auch noch die letzte Motivation in den Unternehmen zerstört.
Daher sollten Organisation und auch die eingesetzte Software die Menschen in ihrer Kreativitität unterstützen und sie nicht knechten. Selbstbestimmtheit statt Fremdbestimmung sollte uns den nächsten Schub in unserer gesellschaftlichen Entwicklung bringen. Aufgrund dieser Überzeugung schreibe ich hier mit.

2 Gedanken zu „Nachlese der Filmpremiere von AUGENHÖHEwege in Köln“

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