Die Zähmung der Macht: das SK-Prinzip

Ein Verfahren, dass nicht mehr Parteien gegeneinander stellt und so anstelle von Gewinnern und dagegen agierenden Verlierern zu gemeinsamen getragenen Lösungen führt.

Foto: Momentaufnahme des folgenden Videos “Online Konsensieren

Auf Business Konsens ist ein Video zu finden, das am Bespiel der Entscheidungsfindung zu einer Klettertur darstellt, wie anstelle der demokratischen Mehrheitsentscheidung das Konsensieren auf Basis von Widerständen zu harmonischeren Lösungen führt. Es wird zudem am Anfang dargestellt, welcher Fehler in unserem Parteiensystem steckt, in dem sich die Parteien gegenseitig bekämpfen, um am Ende die Mächtigeren zu werden. Auch diese Zusammenhänge machen deutlich, welche Potentiale im SK-Prinzip stecken:

Konfliktfrei entscheiden in Gesellschaft und Politik

Das Systemische Konsensprinzip (SK-Prinzip®) ist ein lösungsorientiertes Entscheidungsprinzip, welches aufgrund seiner internen Gesetzmäßigkeiten zu qualitativ hochwertigen Entscheidungen führt. Es ist als Evolution des Mehrheitsprinzips für alle Gebiete geeignet, in denen große Kreativität, hohe Teamfähigkeit und nachhaltige Entscheidungen von Vorteil sind. Untersuchungen haben gezeigt, dass die Qualität der Entscheidung durch die Art der Entscheidungsfindung maßgeblich beeinflusst wird. Das SK- Prinzip schafft ein systemisches Umfeld, in dem die Gruppenintelligenz angeregt und die Beziehungsebene automatisch gestärkt wird. Zeit, Geld und energieraubende Reibereien werden minimiert.

“Ein wichtiges Werkzeug für all jene, die sich intelligentes Entscheiden  leichter machen wollen.”

Das SK-Prinzip eignet sich für Entscheidungen in firmenübergreifenden Kooperationen, Konsortien, in Unternehmen, im privaten Bereich, in der Mediation, in Vereinen, im Management. Vorallem dort, wo derzeit mit Hilfe des Mehrheitsprinzips abgestimmt wird und auch dort, wo die Gruppenintelligenz für die Entscheidungsqualität nicht strukturiert genutzt wird. DIe Entscheidungsalternative mit höchster Akzeptanz…

• erzeugt die geringste Unzufriedenheit in der Gruppe
• wird von allen gemeinsam am leichtesten angenommen
• kommt dem Konsens am nächsten
• kommt daher auch dem allgemeinen Interessenausgleich am nächsten
• erzeugt somit das geringste Konfliktpotential
• kommt daher als Problemlösung am ehesten in Frage
• ist mit den geringsten Kosten umzusetzen

Quelle: http://www.businesskonsens.eu/

Hinweis: Dieser Artikel wurde vor 3 Jahren auf der alten Domäne publiziert. Inzwischen ist auf der referenzierten Seite ein neues Video eingestellt, das ich hier gerne auch gleich noch vorstellen möchte:

Weitere Details siehe von den Artikel der Erfindern der Methode: Systemisches Konsensieren als Entscheidungsinstrument, ohne ein Machtinstrument zu sein

Autor: Dr. Martin Bartonitz

Mitinitiator der Initiative Wirtschaftsdemokratie.
Geboren 1958 und aufgewachsen in Dortmund, am Rande des Kohlenpotts, einem Schmelztigel während der Gründerzeit eingewanderter Menschen.
1992 nach der Promotion in experimenteller Physik gewechselt von der Messprozess- in die Geschäftsprozesssteuerung.
Mit Blick auf die Erfahrungen in der Optimierung der Effizienz von Prozessen in der Bürowelt kam in den letzten Jahren immer mehr die Erkenntnis: Das Business machen die Menschen. Und wenn nur nach der Effizienz geschaut wird, dann wird auch noch die letzte Motivation in den Unternehmen zerstört.
Daher sollten Organisation und auch die eingesetzte Software die Menschen in ihrer Kreativitität unterstützen und sie nicht knechten. Selbstbestimmtheit statt Fremdbestimmung sollte uns den nächsten Schub in unserer gesellschaftlichen Entwicklung bringen. Aufgrund dieser Überzeugung schreibe ich hier mit.

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