Agilität heißt Wendigkeit, heißt Anpassungsfähigkeit

Umso mehr erschrecken mich die Versuche “agile” auf Biegen und Brechen definieren zu wollen und festzuzurren, was “agile” ist und was nicht. Für mich persönlich ist “agile” nicht ein in Stein gemeißeltes, festgelegtes Rahmenwerk. Sondern etwas Anpassungsfähiges, sich Entwickelndes. Agilist zu sein heißt für mich nicht, sich von anderen abzugrenzen und einen “Methodenrahmenwerk” zu zementieren. Agilist zu sein heißt für mich, wendig zu sein – wendig im Sinne, das zu tun, was jetzt im Augenblick das Richtige ist, um das Wichtige und Relevante voranzubringen. Es heißt für mich, sich den Gegebenheiten laufend anzupassen und meine Annahmen immer wieder zu überprüfen. Agile heißt schnellst möglich zu reagieren, schnellst möglich auf Veränderungen einzustellen und sie zu adaptieren – wenn es notwendig ist. Es geht darum Erkenntnisse zeitnah zu generieren, aufzunehmen und Weiterzuentwickeln.

Fundstelle auf Tom´s Gedankenblog: #GEDANKENBLITZ | Agilität heißt Wendigkeit, heißt Anpassungsfähigkeit

Ein Gedanke zu „Agilität heißt Wendigkeit, heißt Anpassungsfähigkeit“

  1. Manchmal genügt es, diese Vorgänge rein sachlich anzuschauen, z.B. in Gesellschaften bzw. Unternehmen. Driften Management und Operative zu weit voneinander ab, dann splitten sie sich und führen eine Art Eigenleben. Die Größe des Wasserkopfes spielt eine Rolle, da es den Wirt in Bedrängnis bringt. Geben die gesunden operativen Kräfte auf und gehen woanders hin, stirbt der Wirt.
    Gemeinsam geht es eben immer besser. Aber wem soll ich dies sagen, wenn es eh keiner mehr begreift.

Schreibe einen Kommentar