Familienstress? Darüber, wie agile Methoden den Frieden in der Familien sichern …

Bruce Feiler hat einen denkwürdigen Vortrag über agiles Programmieren gehalten. Denkwürdig deshalb, weil er vorgestellt hat, wie er auf der Suche nach einer tauglichen Familienmanagementmethode auf die agile Managementmethoden gestoßen ist. Er fragte sich, was denn besonders glückliche Familien ähnlich machten.

Denkwürdig ist der Vortrag auch für mich ganz persönlich, da die Anwendung von quasi formellen Managementmethoden im Familienleben mir vom Bauch her bisher eher absurd erschien.

Mein Schluss war, dass ich mich dem Thema “Agile” ganz allgemein doch ein wenig mehr öffnen sollte.

Hier gibt es das Video noch mit deutschen Untertiteln:

Bruce Feiler: Agile Programmierung – für Ihre Familie

Nachtrag:

Diesen Artikel veröffentlichte ich vor über einem Jahr das erste Mal. Nun bin ich seit 2 Monaten begeisterter SCRUM Product Owner.

[feather_share]

Knigge für Softwarearchitekten rät: Vorsicht mit der Macht

Für mich ist das Buch ein MUSS für jeden angehenden Softwarearchitekten. Es gibt aber auch gestandenen Architekten reichlich Inspiration, was noch besser gehen kann.

Ich habe mal wieder ein Buch ausgelesen und möchte es allen empfehlen, die wie eine Spinne im Netz auch als kommunikative Vermittler wirken müssen. Das Buch Knigge für Softwarearchitekten richtet sich zwar explizit an eine recht seltene Sorte Mensch, kann aber auch in anderen Arbeitssituation Anregungen geben. Die Lektüre hat mir viel Spaß bereitet, da der Text nicht trocken sondern mit viel Schmunzel daher kommt. Zudem ist der Aufbau modern aufgelockert, mit viel Grafiken, Auflistungen und kurzen Hinweisenboxen, garniert mit neuen Wortschöpfungen, die die Mundwinkel immer wieder nach oben bringen.

Persönlich hat mich das Buch zweifach besonders angesprochen: einerseits erinnerte es mich an ein Knigge-Projekt, an dem ich selbst mitwirken zdurfte (siehe: Der DOKUMENTEN-KNIGGE – Die goldenen Regeln für den zeitgemäßen Umgang mit Dokumenten), andererseits bin ich selbst als Produktmanager in der Software-Branche tätig und der Software-Architket ist mein wichtigster Ansprechpartner der Entwicklungsabteilung, so gab es mir reichlich Anregungen für mein Wirken. „Knigge für Softwarearchitekten rät: Vorsicht mit der Macht“ weiterlesen

Drei fatale Begründungen für agiles Vorgehen

Vorsicht bei: “Andere machen es doch auch!”, “Wir fangen einfach mal an!” Oder sehr beliebt: “Wir müssen verlorene Zeit aufholen!”

Es gibt viele sehr gute Gründe, sich für ein agiles Vorgehen im Projekt zu entscheiden. Zum Beispiel weil man an die Kreativität, Motivation und Eigenverantwortung der Mitarbeiter glaubt. Und weil man der festen Überzeugung ist, dass eine Organisationsform und ein Vorgehen, das auf diese Prinzipien setzt, für das Finden innovativer Lösungen in komplexen Situationen überlegen ist. Oder weil man nicht exakt das Ziel und den Umfang des Projekts kennt, weil man Neuland betritt. Neben diesen und vielen weiteren guten Gründen für ein agiles Vorgehen, gibt es aber auch einige sehr fatale Begründungen, die auf grundsätzliche Missverständnisse zurückgehen und das Vorhaben von Anfang an in Frage stellen: “Andere machen es doch auch!”, “Wir fangen einfach mal an!” Oder sehr beliebt: “Wir müssen verlorene Zeit aufholen!”.

Agile is like teen sex: Everyone wants to do it, many say they’re doing it, only some actually are, and very few are doing it right.
via @hmans auf Twitter

Weiterlesen auf Führung erfahren!: Drei fatale Begründungen für agiles Vorgehen