Agilität heißt Wendigkeit, heißt Anpassungsfähigkeit

Umso mehr erschrecken mich die Versuche “agile” auf Biegen und Brechen definieren zu wollen und festzuzurren, was “agile” ist und was nicht. Für mich persönlich ist “agile” nicht ein in Stein gemeißeltes, festgelegtes Rahmenwerk. Sondern etwas Anpassungsfähiges, sich Entwickelndes. Agilist zu sein heißt für mich nicht, sich von anderen abzugrenzen und einen “Methodenrahmenwerk” zu zementieren. Agilist zu sein heißt für mich, wendig zu sein – wendig im Sinne, das zu tun, was jetzt im Augenblick das Richtige ist, um das Wichtige und Relevante voranzubringen. Es heißt für mich, sich den Gegebenheiten laufend anzupassen und meine Annahmen immer wieder zu überprüfen. Agile heißt schnellst möglich zu reagieren, schnellst möglich auf Veränderungen einzustellen und sie zu adaptieren – wenn es notwendig ist. Es geht darum Erkenntnisse zeitnah zu generieren, aufzunehmen und Weiterzuentwickeln.

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